Eine Helferin aus dem Argos Tierheim auf Zypern berichtete unserer Julia von einer Familie, die ihren sehr kleinen Hund an einer Kette hielt ohne jede Art von Schutz vor Nässe und Sturm über die Winterzeit.
Es wurde das Veterinäramt eingeschaltet und dies kam tatsächlich und es wurde die Auflage erteilt, dass eine Hütte gebaut werden sollte, wenn sie das arme Tierchen nicht mit ins Haus nehmen wollten.
Die Familie erstellte aus 2 Holzlatten und einem schmutzigen Tuch einen völlig inakzeptablen Unterstand. Wieder wurde das Veterinäramt eingeschaltet.
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Jetzt wurde die kleine Hündin teilweise frei laufen gelassen mitten im Berufsverkehr auf einer sehr befahrenen Straße. Mittlerweile stellten die Helfer fest, dass die Hündin, gerade mal 7 Monate alt, trächtig war. Selbst viel zu dünn und in schlechter Verfassung gebar sie eines Tages ihre Babys. Ein paar Tage später wurde diese kleine Mutti überfahren und jetzt bat die Familie beim Vet.-Amt um Hilfe bei der Versorgung der Welpen. Die Tierschutz-Helfer fanden die 7 Welpen auf schmutzigen Kleidungsstücken in einem miserablen Zustand, da zwar der 11-jährige Sohn der Familie versucht hatte den Babys Milch zu geben, doch er schaffte es natürlich nicht alle 2 Stunden. Unsere Julia konnte es nicht aushalten die winzigen Hundebabys ihrem Schicksal zu überlassen und nahm sie mit. Was das für eine Arbeit bedeutet 7 Welpen alle 2 Stunden zu füttern, aufs Bäuerchen zu achten, das Bäuchlein für die Verdauung zu massieren, weiß nur jemand, der das schon mal gemacht hat. Ist man gerade fertig mit Allem, fängt man von vorne an. An Schlaf ist da nicht zu denken. So teilten sich die Tierschützer die Welpen auf. Ein Welpe starb an Herzversagen und ein zweiter ist gestern gestorben. Mittlerweile sind die übrig gebliebenen 23 Tage alt und wir hoffen jetzt mit Vitaminen und Zufütterung wird es gut gehen. Aber die Ausgangssituation war einfach schlecht, Mutter zu jung und unterernährt und alle mussten in Schmutz und Elend leben. Warum hatten diese Leute einen Hund, wenn er ihnen so egal war? Die arme Hundemama hatte es nie gut, wurde nie geliebt und musste in so jungen Jahren auf grausame Art und Weise diese Welt wieder verlassen. Wir können jetzt nur hoffen, dass ihre Babys es schaffen und in ein paar Wochen unseren Hundekindergarten unsicher machen. Dann wird vielleicht aus der traurigen noch eine schöne Geschichte. Frauke Neumann |
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| 5 Euro für unsere Körbchen wir bitten |
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