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Kategorie: Besondere Berichte 2015

vitarenaandmilo...und wir können nichts dagegen tun.

Zurzeit ist es auf Zypern verhältnismäßig kalt, windig und nass, hinzu kommt das natürlich außerdem auch so gut wie keine Welpen-Pflegestellen vorhanden sind (gerade mal 2).

Unsere Lana wird immer wieder um Hilfe gebeten, aber keiner dort ist bereit selbst zu helfen und Lana ist verzweifelt und weiß nicht mehr ein noch aus.

Sie selbst hat jetzt noch 8 Welpen bei sich in der Fabrik, mehr kann sie nicht aufnehmen. Die anderen Pflegestellen konnten nur je 2 Welpen aufnehmen.

Die Welpis die übrig geblieben sind müssen weiter in der Tötungsstation ausharren -
und das ist ihr Ende.

Der Wärter spritzt mit dem Wasserschlauch die Zwinger aus und wenn ein Welpe im Weg steht, na und… dann wird er eben auch nass.

So etwas kann bei diesen Temperaturen, ohne Wärme und Geborgenheit, selbst der stärkste Welpe nicht überstehen.

Es ist ein unerträglicher Zustand
und wir bekommen täglich neue Hiobsbotschaften.

   
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Wir haben Snugglesafes nach Zypern geschickt, das sind Wärmeplatten, die man in der Mikrowelle aufheizt, doch sie halten nicht so lange warm, bis der nächste Mensch kommt und wieder neue warme Snugglesafes bringt.

Es bringt auch nichts, wenn den Kleinen warme Mäntel angezogen werden, denn es ist noch gefährlicher wenn diese Mäntel nass gespritzt werden.

Wir können die kleinen Mäuse auch nicht ausfliegen, da sie noch nicht reisefertig sind und noch warten müssen.

   
So verlieren wir ein Hundekind
nach dem anderen

und uns sind dabei die Hände gebunden.
milo ypsopnas
   

Es ist wirklich zum Verzweifeln!

   

Frauke Neumann

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