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Kategorie: Besondere Berichte 2015

Wieder einmal ein erschütternder Tag im Leben unserer so unermüdlichen und tapferen Tierschützer auf Zypern.

Unsere Sandy berichtete uns heute, dass sie auf dem Weg ins Tierheim war, als sie fürchterliche Schreie von einem Feld neben dem Argos shelter hörte.

Sie rannte sofort los und fand mitten auf dem Feld einen alten Sack in dem ein halbtoter winziger unterernährter schwarzer Welpe von ca. 8 Wochen lag....

 
 
....es brannte die Sonne vom Himmel und es war sengend heiß, die kleine Welpin schnappte nach Luft, doch ihr ganzes Mäulchen war voller Schmutz und Erde. Sie litt unter extremem Wassermangel, war ausgetrocknet und hatte eindeutig Schmerzen und doch versuchte sie mit dem Schwänzchen zu wedeln, als Sandy sanft auf sie einsprach.

Sandy raste nur so ins Tierheim, versuchte den Welpen vorsichtig abzukühlen und sie musste erst einmal das Schnäuzchen und auch die Augen von Erdklumpen befreien, bevor sie ihr behutsam etwas Wasser einträufeln konnte.

Dann sprang sie in ihr Auto und fuhr auf dem schnellsten Weg zum Tierarzt, der die Kleine sofort an den Tropf legte.

Im Moment sieht es so aus, als hätte sie auch eine Kopfverletzung, doch sie muss erst wieder zu Kräften kommen, bevor nähere Untersuchungen gemacht werden können.

Uns trifft es immer wie ein Hammerschlag wenn wir von so einer Grausamkeit unserer „Mitmenschen“ hören.

Wer bringt so etwas fertig? Diese Tat ist an Herzlosigkeit nicht zu überbieten.

Warum war man so feige? Ein paar Schritte weiter liegt das Tierheim. Man hätte sie doch dort abgeben können.

Jetzt beten wir, dass die kleine schwarze Hündin diese Folter überlebt.

Wenn das kleine Hundebaby es schafft, dann werden wir auch Bilder zeigen, doch heute war keine Zeit dafür, alles musste sehr schnell gehen.

Wir sind in Gedanken bei dir kleine Maus und können nur hoffen….

Frauke Neumann

 
 
Update:

Heute erfuhren wir, dass dieser grausame „Mensch“ (ich mag ihn gar nicht so nennen), es geschafft hat, das kleine 8 Wochen alte Hundebaby so zu verletzen, dass der Tierarzt entschieden hat die Kleine zu erlösen.


Sie hatte eine gebrochene Wirbelsäule und war dadurch auch nicht mehr in der Lage nur das Köpfchen zu heben. Auch ein Auge hatte schwerste Verletzungen. Die wahnsinnigen Schmerzen kamen noch dazu.

Die letzte Bewegung die der kleine Hundekörper fertigbrachte, war das Wackeln ihres Schwänzchens als Sandy sie fand.

Welcher tierliebe Mensch möchte noch auf diesem eigentlich sehr schönen Eiland Urlaub machen?

Auch wenn einem Hunde egal sind und sie als nichtsnutzig betrachtet, sollte sie vielleicht ignorieren, aber ein Lebewesen so zu quälen verdient unser aller Verachtung.

Die kleine Püppi lebt jetzt in einer besseren Welt.

Frauke Neumann
 
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