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Mittlerweile werden unsere treuen Leserinnen auch Simona aus Rumänien kennen.

Auch sie kämpft Tag für Tag um das Leben der Hunde dort.

Versucht zu retten vor dem grausamen Tod durch Menschenhand, pflegt und versorgt, was sie schaffen kann.

Vor einigen Wochen fand sie in der Nähe ihres Hauses (siehe Fotos) diese kleine Hundefamilie.



 

                          

 

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(bitte klicken um die Fotos zu vergrössern)
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Da Simona die Familie nicht mit zu sich nach Hause nehmen konnte, versorgte sie die Mama mit ihren Babys jeden Tag.

Leider waren die Tierfänger mal wieder nicht untätig und sie holten die kleine Hundemama mit ihren Welpen und brachten sie in die staatliche Tötungsstation Danyflor.

 

Ich mag an diese Situation gar nicht denken.

Dort angekommen, herzlos, wie die Tierfänger sind, trennten sie die kleine Mama von den Welpen.
Mama wurde in einen Zwinger zu großen Hunde geworfen und die Welpen zu anderen Welpen in einen  anderen Zwinger gestopft.
Simona fuhr sofort den nächsten Tag dorthin, obwohl sie das Elend kaum noch ertragen kann.


Die kleine Hundemama fand sie totgebissen im Zwinger.

Die Welpen konnte sie retten. 4 an der Zahl.
Erst jetzt konnte sie die Mäuse mit zu sich nach Hause nehmen.
Wir können uns das oftmals nicht vorstellen.

Auch unsere Lana auf Zypern hat so viele Hunde bei sich zu Hause, genau wie Simona, sodass sie nicht jeden Tag neue Hunde in das Rudel setzen kann.
Zu gefährlich, wenn man nicht ständig die Verträglichkeit beobachten kann.
Simona versorgte die Hundebabys mit allem, was möglich war, denn ihr Immunsystem hatte durch den Stress sehr gelitten.
Wie traurig, dass drei von den 4 Hundebabys nach kurzer Zeit in ihren Armen gestorben sind.

Eine süße kleine Maus hat überlebt. Sie heißt Millie, ist stabil und quietschfidel, sodass sie in 4-6 Wochen ihre Reise nach Deutschland antreten kann.

Natürlich sucht Millie ein Zuhause.

Endlich, endlich soll sie ein schönes Leben haben.
Leider hatte nur sie einen Schutzengel.
Allen anderen mussten über die Regenbogenbrücke gehen.

In der Tötungsstation herrschen, genau wie auf Zypern, schreckliche Zustände.

Es ist sehr, sehr schwer mit diesem Sterben und Leid von unschuldigen Wesen umzugehen, da es doch durch Menschenhand geschieht.

Weitermachen, nicht kapitulieren....eine ständig neue Herausforderung Tag für Tag.

Ich wünsche allen Menschen, die im Tierschutz tätig sind die Kraft dafür.



Jutta Schlotfeldt



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