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Hallo an alle Freunde von Hundeliebe grenzenlos, 
Liebe Frau Block,
ich möchte mich bei Ihnen ganz herzlich bedanken, dass Sie mir meinen Start in mein neues Leben ermöglicht haben. Meine Geschichte ist die Geschichte, von dem kleinen, unglücklichen Pekinesen Georgie. Aber meine Geschichte kennen Sie ja schon. Auch mein neues Frauchen hat von meiner Geschichte gehört. Als sie dann in meine traurigen Augen sah, rührte ich das erste Mal ihr Herz. Sofort rief sie Frau Block von Hundeliebe grenzenlos an. Hundeliebe grenzenlos war Frauchen nicht unbekannt, da sie bereits im letzten Jahr den kleinen Pekinesen namens Button übernommen hat.
Als Frau Block dann noch erzählte, das ich Tag und Nacht weine, war es endgültig um sie geschehen und ihr Herz zum zweiten Mal berührt. Mein Frauchen beschloss spontan mich in Pflege zu nehmen.
Zunächst nahm mich mein Frauchen nur in Pflege, weil sie genau wusste, dass Button die kleine Diva kein Fan von mir sein wird, da er es liebt Frauchens Nummer 1 zu sein. Button musste sich nämlich Frauchens Liebe bereits mit Simba teilen. Auch Simba ist ein Hund der allerdings aus Spanien zu Frauchen kam. Auch mein neues Herrchen hatte Bedenken vor Buttons Reaktion auf mich. Du musst wissen, das Herrchen viel unterwegs ist, aber stets um das Wohl seiner beiden Lieblinge sehr besorgt ist . Aber trotz allen Bedenken entscheiden sich die beiden mich erstmal aufzunehmen und kennenzulernen. Für Frauchen und Herrchen war die Zeit bis endlich der Termin meiner Ankunft stattfand nahezu unerträglich. Auch für mich war es schrecklich in Griechenland. Vom vielen Weinen war meine Stimme schon ganz heiser und ich hatte schon alle Hoffnung auf eine besseres Leben aufgegeben.
Als ich dann plötzlich verladen wurde und in ein komisches Ding kam, wurde ich plötzlich spät abends ausgeladen und nicht zu Hause. Wie ich später rausgekriegt habe war ich in Hamburg gelandet. Die Ereignisse überschlugen sich dann und plötzlich standen 2 Menschen vor mir. Heute sind diese Menschen mein Herrchen und mein Frauchen. Das erste, was mein Frauchen zu mir sagte war: „Mein Gott bist du aber groß.“. Das verstehe ich bis heute noch nicht, was hat die denn gedacht, aber typisch Frau. Naja, so im Nachhinein muss ich ja Frauchen recht geben, dass ich ein bisschen kräftiger bin, aber dabei bin ich schlank und durchtrainiert. Auch mein Frauchen hat es jetzt eingesehen und sagt nun immer zu mir: “George, du hast eine Figur wie ein Bodygard.“
Mein Herrchen allerdings war mir von Anfang an schon sympathischer, denn der war auch nicht von meiner Größe geschockt, sondern zeigte viel Verständnis für mich. Er begrüßte mich mit den Worten: :“Kleiner Mann, hab keine Angst mehr jetzt bist in Deutschland, du bist endlich bei uns abgekommen und nun musst du nicht mehr traurig sein, denn ab jetzt passen wir auf dich auf.“. Zunächst hielt ich mich erstmal an mein neues Herrchen, das war im Nachhinein auch gut so, denn zu Hause machten Simba und Button ein Affentheater vom allerfeinsten, denn sie wollten ihr Frauchen nur für sich haben und nicht teilen müssen. Leider musste mein Herrchen schon bald wieder auf Geschäftsreise und so kam der Zeitpunkt doch relativ schnell, an dem die beiden wohl oder übel ihr Frauchen mit mir teilen mussten. Und dann passierte es, ich fühlte mich super wohl, rollte mich auf dem Teppich hin und her, tobte durch den großen Garten und schlussendlich lernte ich auch mein Frauchen besser kennen und lieben. Der Verlust von Herrchen war dann auch gar nicht mehr so schlimm für mich. Frauchen war meinem Charme ja schon lange erlegen.
Jeden Morgen machten wir einen langen Spaziergang im angrenzenden Wald und schon nach wenigen Tagen war ich so auf meine neue Familie fixiert, dass ich ohne Leine laufen durfte, wie Simba und Button auch. Auch damit hatte Button, die kleine Diva ein Problem und zickte weiter rum, aber das nehme ich gar nicht mehr ernst, denn manchmal macht er das auch heute noch. Simba ist da ganz anders, der ist froh, jetzt mit mir ein richtigen Kumpel gefunden zu haben. Denn wenn wir vom Spaziergang wieder kommen, dann sind Simba und ich nicht müde ... Oh nein, dann gehts erst richtig los und Frauchen muss Bälle werfen, damit Simba und ich sie holen können. Button, die Diva beäugt uns dann von oben herab und regt sich auf. Er gibt dann auch erst Ruhe, wenn Frauchen ihn dann knubbelt, denn erst dann ist seine kleine Diven-Welt wieder in Ordnung. Aber jetzt war immer noch ein Problem im Raum, ich war ja nur ein Pflegehund. Nicht auszudenken , wenn ich hier je wieder weg sollte, nicht nochmal, ich fühlte mich doch das erste Mal in meinem Leben wohl und Frauchens Herz hatte ich doch auch schon längst erobert. Das Problem war mein Herrchen, der war realistischer und hatte Bedenken, wie es auf Dauer mit drei Hunden laufen soll. Aber überall, wo ich mit meinem Frauchen auftauchte eroberte ich die aller Herzen im Sturm.Andauernd musste ich mit anhören, wie süss ich bin, welche Rasse ich bin und und und. Ich versteh das nicht, weil hier bin ich süß und auf Zypern wollte mich niemand. Das versteh ich bis heute nicht. Aber zum Glück haben Frauchen und Herrchen gleich erkannt, was ich für ein toller Bursche bin. Dann kam unser gemeinsamen Urlaub auf Sylt, an dem auch Herrchen wieder teilnahm. Ich gab mir auf Sylt dann noch mehr Mühe, denn ich wollte ja unbedingt bleiben. Also schmachtete ich Frauchen an, wie ich nur konnte. Herrchen war an den ersten Tagen schon ganz genervt von mir, als dann aber jemand sagte: „Den Kleinen würde ich auch noch nehmen.“, sagte mein Herrchen: “NEIN!“. Dafür liebe ich ihn, bis ans Ende meiner Tage. Nun war ich mir auch sicher, dass den Rest nun mein Frauchen schon machen würde. So kam es dann auch.
Nach Aussage meines Frauchens, bin ich der Super Hund überhaupt . Auch das ich ihren Sicherheitsgurt im Auto angeknabbert haben hat sie mir verziehen. Heute liebe ich es neben ihr zu sitzen und mit ihr überall hinzufahren. Auch meine anfängliche Angst, dass Frauchen mich wieder wegbringt habe ich heute überwunden, denn nun weiss ich, ohne mich würde Frauchen in ihrem Leben was fehlen. Ich finde es heute aber immer noch schlimm, wenn sie allein weg fährt. Heute schnarche ich ihr nachts aus meinem Körbchen etwas vor, bis sie stöhnt und sagt: „George, du musst eine kleine Bulldogge sein.“. Nun passe ich auf sie auf, wenn Herrchen mal nicht da ist, denn das hat er mir aufgetragen und da halte ich mich dran. Manchmal ist Frauchen ein bisschen sauer auf mich, wenn wir im Restaurant sind und ich unter dem Tisch hervorgeschossen komme und so die Bedienung erschrecke. Wie ich damit weiterhin verfahre, muss ich noch mit Herrchen klären,wenn er wieder da ist, was er dazu sagt. Denn ich finde, dass das eine reine Männersache ist. Boah, hab ich ein Glück gehabt ! Danke Hundeliebe Grenzenlos! Leute, macht nicht die Augen zu, denn auf Zypern warten noch soviel arme kleine Hundeseelen, die weinen, wie ich es wochenlang gemacht habe. Helft Ihnen und Hundeliebe grenzenlos hilft euch den richtigen Hund zu finden. Euer George
PS: Herrchen nennt mich immer King George, dass sagt jawohl alles...

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