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Vielen tierlieben Dank für ein weiteres Happy End 

       von Toffee ex Clara im neuen Zuhause
 

Davon können die Tierschützer auf Zypern und wir auch...

...nie genug bekommen und freuen uns wieder sehr darüber!
 

 

 

 

 

 

 

 

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"Hallo liebes Team von "Hundeliebe grenzenlos"

 Toffee erzählt:

Also am Anfang, da hatte ich einfach nur Angst. Ich saß ganz alleine in dieser Kiste und habe mich totgestellt. Nicht mal mit dem Ohr gezuckt habe ich, als mich der große Mann schließlich sanft rausgehoben hat und wir dann in diesem lauten Ding nach Hause gefahren sind. (Jetzt weiß ich, dass das Ding Auto heißt und dass mitfahren dürfen toll ist, denn dann geht’s immer auf einen schönen Ausflug! J)

In meinem neuen Zuhause angekommen habe ich mich gleich in die kleinste Ecke verdrückt, bevor mich jemand finden und fressen konnte. Nicht mal Hühnchen mit Reis konnten mich locken. Das ist mir aus heutiger Sicht echt ein Rätsel. Wo ich doch so gerne fresse…

Aber dann entdeckte ich sie: eine ergraute Hündin mit einem lieben Gesicht und sanften Augen. Mena! Ich quetsche mich sofort an ihre Seite. Mena ist so lieb und gelassen, sie hat mir dann ganz schnell meine Angst genommen und mir das Haus, den Garten und  nach und nach die ganze Umgebung gezeigt. Ich passe auch immer gut auf und lerne ganz viel!

Am Anfang wollte ich gar nicht berührt werden, aber keiner hat mich gedrängt und da wurde ich dann mutiger. Heute kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, dass es eine Zeit gab in der ich nicht mit den beiden Jungs meiner neuen Familie ausgelassen gespielt habe und mich auf dem Sofa an Herrchen und Frauchen angekuschelt habe.

Am allermeisten freuen sich die Jungs, wenn ich sie morgens wecken komme! Ich habe da so eine sichere Methode: schnelle Hundezunge am Ohr! Klappt immer! :-)

In der Nachbarschaft habe ich jetzt viele vierbeinige und zweibeinige Freunde! Hier gibt es einen großen Spielplatz und da ich Kinder einfach toll finde und immer ganz sanft bin, habe ich ganz viele Fans! (Vielleicht liegt‘s auch am Namen?! Den haben die Jungs mir gegeben, denn sie finden ich sehe aus wie ein Toffifee.)

Nur vor großen Hunden habe ich immer noch etwas Angst, aber ich habe von Mena und unseren Menschen gelernt nicht immer gleich alles und jeden anzukläffen. Und erstaunlicher Weise bin ich trotzdem noch nicht gefressen worden…

Meine Familie ist sehr stolz auf meine Fortschritte und zeigt mir jeden Tag wie sehr sie mich liebt.

Mena erzählt:

Vor 14 Jahren hab ich mir diese Menschen selbst ausgesucht. Als Junghund streunte ich allein durch Menorca als mir in Mahon das Pärchen auffiel. Mir war sofort klar: das sind die Richtigen. Dann brauchte ich aber noch den ganzen langen Weg durch den Hafen um sie davon zu überzeugen, dass zu ihrem Glück nur noch ein kleiner schwarzer Hund fehlte und hey, schaut mich an! Ich wäre perfekt! Am Auto angekommen stellten sie dann fest, dass ich wohl Recht hatte. (Na also, geht doch! Menschen sind manchmal so blind, wenn’s ums Wesentliche geht!) Und so blieb ich bei Ihnen und wir reisten ein halbes Jahr später zusammen nach Deutschland.

Die Familie vergrößerte sich und zwei Jungs kamen dazu (die sind ihnen aber nicht zugelaufen…J) es war alles gut.

Und dann kam Toffee. :-)

Also ich necke sie ja immer und sage, unsere Familie hat sie mir als Hörgerät besorgt, da ich mit dem Alter immer schlechter hören kann! Toffee gibt mir immer zuverlässig über alles Bescheid: „Achtung! Schlüssel im Schloss! Frauchen\Herrchen ist zurück!“ Oder „Frauchen/ Herrchen macht was Interessantes in der Küche! Besser wir machen mal auf uns aufmerksam!“

Am Anfang war es schon ein bisschen anstrengend mit ihr. Sie klebte von der ersten Sekunde an mir, als wäre mir plötzlich ein Siamesischer Zwilling gewachsen. Am liebsten hätte sie auf mir geschlafen, aber dafür ist sie dann doch ein bisschen zu schwer. Da muss sie schon zu unseren Menschen gehen. (Tut sie auch! ;-))

Aber ich habe sie trotzdem von Anfang an lieb gehabt (als ob ihr irgendwer widerstehen könnte…) und habe ihr alle meine Freunde in der Nachbarschaft vorgestellt. Und dann habe ich ihr beigebracht, wie man fremden Hunden souverän begegnet, auf Kommando zurück kommt (denn wir dürfen fast immer frei laufen!) und dass man keine Angst vorm Autofahren haben muss. Sie ist sehr schlau, meine kleine Freundin, und lernt super schnell!

Leider muss ich mich jetzt beeilen, vielleicht schaffe ich es aber noch ihr zu zeigen, dass man auch mit Katzen freundlich umgehen kann. Die mag sie nämlich so gar nicht. Seltsam, oder?

Beeilen muss ich mich, weil ich nur noch wenig Zeit habe. Der Tierarzt hat gestern festgestellt, dass in mir ein großer Tumor wächst und die vielen Metastasen machen eine OP nicht sinnvoll. Noch geht es mir gut, ich kann noch fröhlich mit Toffee spielen und rennen und Herrchen hat mir ins Ohr geflüstert, dass er gut auf mich Acht gibt und nicht zulassen wird, dass ich Schmerzen leiden muss. Hey, nicht traurig sein! Ich hatte und habe ein tolles Leben und Toffee, die verrückte liebe Kleine, wird meine Menschen trösten.

Toffee, jetzt ist es an Dir mit den Jungs zu spielen (machst Du doch auch zu gerne!), mit Frauchen und Herrchen zu schmusen und allen da draußen zu zeigen, dass man zwar auch ohne Hund leben kann -aber warum sollte man das verpassen wollen?

Mit den herzlichsten Grüßen an das ganze großartige Team auf Zypern und in Deutschland,

Birgit

 

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